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Die Legende der Bleichen Berge

Die Dolomiten erstrahlten nicht immer in ihrer heutigen Farbe. Glauben Sie das nicht? Lesen Sie hier, was sich vor vielen Jahrhunderten zugetragen hat.
 
Seit Generationen werden sich in den ladinischen Tälern zahlreiche Sagen und Legenden weitererzählt. Das ist kein Wunder, die Dolomiten sind magische, verzauberte Berge und es ist einfach, sich zwischen den Gipfeln eine verzauberte Burg vorzustellen, in der, sich in einem Bergsee spiegelnden Sonne, einen Schatz zu erkennen oder das Heulen des Windes mit einem Klagelied zu verwechseln.

Eine der schönsten und bekanntesten Sagen erzählt, wie die Dolomiten zu ihrer besonderen, bleichen Farbe gekommen sind:

Es war einmal ein Königreich im südlichen Alpenlande, reich, sorglos, und alle Bewohner waren glücklich. Nur der Königssohn hatte einen sehnlichen Wunsch: er wollte unbedingt den Mond besuchen. Eines Tages weilte der Prinz im Wald, als er auf zwei meeralte Männer traf, zwei Mondbewohner, die ihn mit in ihre Heimat nahmen.

Am Mond war alles strahlend weiß und leuchtend.
Der Prinz wurde zum Mondkönig geführt, und als er dessen wunderschöne Tochter erblickte, verliebte er sich sofort in sie.
Doch schon nach kurzer Zeit griff das helle Mondlicht seine Augen an und er musste zurück auf die Erde. Die schöne Mondprinzessin nahm er als Gemahlin mit. Die Prinzessin war entzückt von den bunten Wiesen und den blauen Bergseen, aber die finsteren Berggipfel lasteten schwer auf ihrer Seele.
Sie wurde sehr krank und musste auf den Mond zurück. Dort packte sie jedoch bald die Sehnsucht nach ihrem Gemahl. Und genauso ging es dem Königssohn auf der Erde. Er irrte in den Wäldern umher und eines Tages traf er dort auf den König der Zwerge. Dieser erzählte ihm von seinem traurigen Schicksal, nämlich dass sein Zwergenvolk vertrieben worden war und nirgendwo eine Bleibe fand.

Auch der Königssohn berichtete von seinem Leid. Da sprang der Zwergenkönig auf und rief: „Freue dich Prinz, wir sind beide gerettet. Du gibst uns die Erlaubnis zum Aufenthalt in deinem Reich und wir sorgen dafür, dass die dunklen Felswände in hellem Mondlicht erstrahlen.“
Der Bund wurde durch Handschlag besiegelt und in der darauf folgenden Nacht fingen die Zwerge das Mondlicht Strahl für Strahl ein und überzogen damit die dunklen Felsen.
Mit der Rückkehr der Mondprinzessin, zog nun auch das Glück wieder in das Reich der Dolomiten ein.

Erzählt nach den „Dolomitensagen“ von K.F. Wolff