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Zero Waste in der Hotellerie – Realität oder Utopie?

Ein ehrlicher Blick auf Wege, Grenzen und Chancen

Ein Hotel ganz ohne Abfall - die Vorstellung klingt verlockend, ja, fast visionär. Kein verpacktes Shampoo im Bad, keine Lebensmittelreste vom Frühstücksbuffet, keine Transportverpackungen hinter den Kulissen. Ein Ort, der sich konsequent dem Prinzip Zero Waste verschreibt – durchdacht, nachhaltig, bewusst.
Doch wie realistisch ist das wirklich?

 
Wir bei ADLER haben uns auf den Weg gemacht, diese Frage nicht theoretisch zu beantworten, sondern im echten Alltag – im Kontakt mit Lieferanten, im Housekeeping, in der Küche. Und wir sind ehrlich: Es geht nicht um vollständige Müllvermeidung, sondern vielmehr um einen bewussteren Umgang mit den  Ressourcen. Und um die Entscheidung, diesen Weg gemeinsam zu gehen. Denn Veränderung gelingt nicht allein. Sie braucht Menschen, die sie mittragen: unsere Mitarbeiter, die sie täglich umsetzen, unsere Partner und Lieferanten, die bereit sind, neue Lösungen mitzudenken, und unsere Gäste, die offen sind für neue Wege – und sie mitgestalten wollen.


ADLERs Weg: Schritt für Schritt, mit Weitblick und Realitätssinn
Veränderung beginnt im Kleinen – und selten verläuft sie geradlinig. Sie führt über viele kleine Entscheidungen, die nicht immer bequem sind. Gerade in der Hotellerie ist das ein Balanceakt. Hygienevorgaben, Effizienz, Logistik und der Komfort, den wir unseren Gästen bieten möchten, stehen nicht selten im Spannungsfeld mit ökologischen Zielen.
Auch unsere Lieferanten spielen dabei eine wichtige Rolle. Viele von ihnen benötigen Zeit, um ihre Systeme umzustellen oder alternative Lösungen zu entwickeln. Manches lässt sich dabei schlicht (noch) nicht ersetzen. Und nicht alles, was auf den ersten Blick nachhaltig wirkt, ist es auch – oder umgekehrt: Kunststoff ist nicht per se die schlechteste Wahl.
Für uns bedeutet Zero Waste deshalb nicht: kein Abfall. Sondern: zuerst vermeiden, dann reduzieren, dann recyceln – und erst am Ende entsorgen.

Im Rahmen unseres Programms ADLER for Planet hinterfragen wir regelmäßig, wo wir heute schon bessere Alternativen einsetzen können – und setzen sie dort um, wo es in unserer Verantwortung liegt. Und dort, wo Veränderungen mehr als eine Entscheidung brauchen, suchen wir den Dialog: mit Lieferanten, mit Partnern, mit allen, die den Weg mit uns weiterdenken wollen.


Konkrete Schritte – echte Wirkung
Zwei aktuelle Beispiele zeigen, was bereits heute möglich ist – und wie viel Wirkung in durchdachten Entscheidungen liegen kann:

  • Die Umstellung unserer Courtesy-Linie auf Refill-Spender hat den Verpackungsverbrauch deutlich reduziert.
  • Die bewusste Kommunikation rund um unsere Badeschlappen – bereits vor Anreise – hat zu messbar weniger Abfall geführt.

 Beide Maßnahmen zeigen: Veränderung beginnt dort, wo man bereit ist, Routinen zu hinterfragen, offen zu kommunizieren – und Gäste als Mitgestalter zu sehen. Mit Offenheit, Ausdauer und der Bereitschaft, dranzubleiben, kommt vieles in Bewegung.



In unserem nächsten Blogartikel werfen wir einen genaueren Blick auf diese beiden Initiativen – mit Zahlen, Vergleichen und konkreten Einsparungen. Bald erfahren Sie mehr dazu.