Die Biennale Gherdëina zählt zu den bedeutenden Veranstaltungen für zeitgenössische Kunst in den Dolomiten. Vor der beeindruckenden Bergkulisse begegnet internationale Kunst der Kultur, Geschichte und Tradition des Grödnertals. So entsteht ein spannender Dialog zwischen Kunst, Landschaft und regionaler Identität.
Unter dem Motto „(Future) Paradise Gardens“ beschäftigt sich die diesjährige Ausgabe mit dem Verhältnis von Mensch und Natur sowie mit Fragen nach einem nachhaltigen und gemeinschaftlichen Zusammenleben. Die Kunstwerke regen dazu an, über den Umgang mit unserer Umwelt und mögliche Zukunftsperspektiven nachzudenken.
Die Ausstellung erstreckt sich über mehrere Orte in Gröden und lädt dazu ein, das Tal auf besondere Weise zu entdecken. Der Schwerpunkt liegt in St. Ulrich, wo insgesamt 18 Kunstwerke in Ausstellungsräumen, historischen Gebäuden und im öffentlichen Raum zu sehen sind. Auch St. Christina ist mit mehreren Innen- und Außenstandorten Teil der Biennale. Ein besonderes Erlebnis bietet die Pilat Alm oberhalb von St. Ulrich: Die dort ausgestellten Installationen sind ausschließlich zu Fuß über einen einfachen Wanderweg erreichbar und fügen sich harmonisch in die umliegende Naturlandschaft ein. So wird bereits der Weg zwischen den einzelnen Ausstellungsorten Teil des Kunsterlebnisses.
Die
Biennale Gherdëina ist noch bis Mitte September geöffnet und bietet die Gelegenheit, zeitgenössische Kunst inmitten der einzigartigen Landschaft und Kultur der Dolomiten zu erleben.